An dieser Stelle veröffentlichen wir auch Ihren Reisebericht!

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zweirad.oberlaender@t-online.de


 

 

 

 

Mallorca


Sonne, Strand, biken und mehr... !
So lautete das Motto, als sich viele Fahrradhändler im verregneten März zu einem Testevent auf Mallorca trafen, um unter besten Bedingungen neue Bikeparts und Accessoires zu testen. Dafür wurde noch in der heimischen Werkstatt ein BULLS MTB mit dem BIKEDRIVE Antriebssystem ausgestattet, welches es zu testen galt. Kaum zu glauben, wie angenehm schnell sich das Testteam dank gekonnter Organisation der Reiseveranstalter in einem wahren Radsportparadies wiederfand. Morgens noch im verregneten Düsseldorf - und mittags sassen die "Harten" schon unter strahlender Sonne im Sattel. Von Cala d'Or im Südosten der Insel erstrecken sich kleine Straßen im flachen bis leicht hügeligen Terrain. Hervorragend für schnelle Rennradler, Trekkingbiker und gemütliches Biken.


Ein Highlight mit anspruchsvollem Anstieg und grandiosen Ausblicken ist die Fahrt zum Santuario de la Consolacion. Wie die Fotos beweisen, finden sich hier auch manche schnelle Schotterpisten, die zum Test des Bikes und Bikedrives taugen. Das BULLS Testbike macht dank des robusten Alurahmens und der perfekten 27-Gang Shimano Deore Schaltung richtig Spaß. Schnelle Sprints auf Asphalt und Schotter sind klasse. Gerade die Ritchie Speedmax Reifen, welche noch zu Hause statt der eher billigen Standardbereifung montiert wurden, machen dies möglich. Im harten Gelände werden dann aber schnell die Grenzen klar. Die RST-Federgabel ist zu weich, schlägt durch; etwas mehr Dämpfung wäre schön. Für den günstigen Anschaffungspreis von 599,- € bietet das Bike einen tollen Gegenwert!

Eine "Kettenradgarnitur mit Federvorspannung zur leichteren Überwindung der Totpunkte" ist der BIKEDRIVE Antrieb. Diesen selbst zu testen und zu "erfahren", was von vielversprechenden Werbeslogans zu halten ist, war ein Hauptanliegen der Veranstaltung. So ließen wir uns von Profis die Technik des hochwertigen Antriebssystems erläutern und anpreisen. Einzig der Selbsttest lässt jedoch ein reelles Urteil zu. Es zeigte sich, daß gerade bei Antritt, Beschleunigung und Bergfahrten ein weicheres Pedalieren erfolgt. Dadurch werden die Kniegelenke spürbar entlastet; es entsteht eine angenehme Kraftentfaltung zum Hinterrad. Man hat den Eindruck, einen Gang höher fahren zu können. Dies würde tatsächlich eine spürbare Kraftersparnis bedeuten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Österreich bietet eine Vielfalt interessanter Radtouren, die als Paket gebucht werden können.
Dazu zählt u.a. die Tour de Mur, die den Radwanderer von der Quelle der Mur in einer Höhe von 1.898 Metern nach Graz (363 Meter) oder auch nach Belieben bis nach Bad Radkersburg (210 Meter) an die slowenische Grenze bringt. Dies ist dann eine Gesamtstrecke von ca. 325 Kilometern.

Karte der Mur

einige Teilnehmer

Alleine die Startregion in den Tauern ist imposant. Hartgesottene Bergradler radeln bis zur Sticklerhütte hoch und überbrücken auf diese Art und Weise 700 Meter Höhenunterschied.

Vor dem Fußweg zur Quelle der Mur vergesse man nicht, frische und köstliche Bergforellen zu bestellen, die man dann nach zweistündigem Fußweg mit höchstem Appetit genießt.
Bergab geht es dann eher mühelos, wobei jedoch alle Vorsicht auf den Geröllwegen geboten ist.

So ist man gut eingestimmt für den Rest der 7-tägigen Radtour entlang der Mur, dem zweit-größten Fluss Österreichs. Dort lernt man, dass die Wege entlang eines Flusses nicht nur abwärts führen, sondern häufig auch recht beachtlich bergauf.
Da sind die bestens gewarteten Leihräder der Marke KTM, mit 21-Gang-Kettenschaltung oder auch mit 7-Gang-Nabenschaltung genau das Richtige. Mit beiden Varianten kommt man auf dieser Strecke gut zurecht. Vor allen Dingen auch deshalb, weil das Gepäck von Etappe zu Etappe nachgefahren wird.
So ging es dann von St.Michael/Lungau nach Murau. Auf dem Weg dorthin sind in Ramingstein das Silberbergwerk und die Burg Finstergrün mit ihren Ursprüngen aus dem 12. Jahrhundert besichtigenswert.

Burg Finstergrün

Ein guter Tipp: man versäume nicht, die etwas abseits gelegene Most- schenke der Familie Bachler in Unzmarkt aufzusuchen. Man trifft dort zur Mittagszeit ein und lässt sich österreichisch verwöhnen. Der hausgemachte Holundergeist ist köstlich.

Wie überhaupt, die Beköstigung in den österreichischen Gasthöfen, angefangen mit dem morgendlichen Frühstück, war exzellent.

Weißkirchen und Obereich waren die nächsten Stationen. Bruck an der Mur ist sehr sehenswert. Schließlich ist der Besuch des österreichischen Freilichtmuseums in Stübing mit seinen Bauernhäusern und Bauerngärten vor Erreichen von Graz ein Muss.

In Graz endete die Radtour in massivem Regen. So haben wir die Landeshauptstadt nur noch durch die regengepeitschten Fenster der Caféhäuser gesehen.

Ein wundervoller Abschluss einer ansonsten sonnenreichen Fahrradtour.

Autor: Elmar Meyer

 

 

 

Wie vielseitig und praktisch ein modernes Faltrad ist zeigt sich z.B., wenn man damit auf Reisen geht.
So wollten wir um dem Winter im Februar zu entfliehen, doch auf jeden Fall eine Reise in den sonnigen Süden starten. Es sollte eine Flugreise auf die Kanareninsel Teneriffa sein, und so hatten wir eine herrliche Unterkunft im grünen Norden der Insel inmitten einer der zahlreichen Bananenplantagen gebucht. Wir und unser Reisegepäck incl. 2 20“ Dahon Falträder (als Sperrgepäck aufgegeben) haben den Flugtransfer vollkommen unproblematisch überstanden und sind auch flott im Leihwagen verstaut. Die traumhafte Lage unseres Hotels, 2 km westlich von dem romantischen Fischerdorf Garachico gelegen, ist von dem im Süden gelegenen internationalen Flughafen mit dem Fiat Punto über die hervorragenden Strassen in 1-2 Stunden gut erreichbar. Über die östliche Küsten-
strasse fahrend, zügig die Hotelburgen vom Playa de las Americanas hinter uns lassend, bekommen wir bereits einen Eindruck von der grandiosen Natur, welche diese rauhe, sonnenverwöhnte Vulkaninsel prägt. Traumhafte Meerblicke, bizarre Felsformationen, subtropische Vegetation und ein klarer blauer Himmel, aber auch einige landestypische kleine Ortschaften ziehen an der kurvenreichen Strasse vorbei. Nachdem zunächst „unsere Plantage“ gründlich erkundet wurde, dehnten wir unsere Ausflüge innerhalb der nächsten Woche immer weiter aus. Mit dem Leihwagen fanden wir immer neue Ausgangspunkte für faszinierende sowie anspruchsvolle Wanderungen und Radtouren, immer im Schatten des alles überragenden „Pico del Teide“ (Spaniens höchster Berg).

Dahon Falträder:

Ob auf dem Boot, im Auto, Flugzeug oder Bus und Bahn, Falträder sind praktische Reisebegleiter, wenn man nicht auf den Komfort eines pedalbetriebenen Zweirades verzichten möchte.

 

Dahon Falträder lassen sich durch Scharniere am Vorbau und in der Rahmenmitte, sowie Schnellspanner am Sattelrohr und Lenker ohne Werkzeug innerhalb ein bis zwei Minuten auf kleine und kleinste Packmasse falten. Zudem können die Pedale platzsparend geklappt werden. Als Zubehör werden optimal zugeschnittene Dahon Transporttaschen angeboten, um das Rad sicher und geschützt zu transportieren. Taschen für 16“ und 20“ Falträder lassen sich sogar als Rucksack verwenden oder zur kleinen Handtasche packen! Für die verschiedenen Einsatzbereiche eines Faltrades gibt es mittlerweile eine grosse Auswahl an Rädern: 16“ Modelle für kleinste Packmasse ab 73x51x28 cm. 20“ Falträder lassen sich je nach Modell auf 77x61x32 cm falten. Geringes Gewicht spielt beim hochwertigen Rad, insbesondere aber auch beim Faltrad eine grosse Rolle. Gerade die neuesten Alu-Modelle sind komplett überarbeitete High-Tech Produkte. Leichtbau und Zuverlässigkeit werden durch funktionelle Detaillösungen unterstrichen. Die Übersetzungen der Naben- und Kettenschaltungen sind optimal auf die Radgrössen abgestimmt, um eine Entfaltung wie bei grossen Laufrädern zu gewährleisten. Leichtlauf wird zudem durch modernste Reifentechnologie, extra Komfort durch Federungssysteme, ermöglicht.

 

 

 

Mit dem E-Bike/Pedelec auf Tour

 

Unser sich im Alltag bewährtes, auf BionX E-Antrieb aufgerüstetes Trekkingbike sollte nun im Urlaub auch auf grösseren Touren seine Leistung unter Beweis stellen. So haben wir unsere Bikes, ein hochwertiges BULLS "Sugar Max" Marathon Bike und eben das motorunterstützte Trekkingbike ins Auto gepackt und sind in den noch sehr angenehm milden Herbst an die Ligurische Mittelmeerküste gereist. Als hervorragenden Ausgangspunkt für Rad und Wandertouren erweist sich San Remo. Was uns auf Anhieb gefiel, ein nagelneuer bestens ausgebauter Radweg direkt parallel zum Meer verlaufend! Da hat man die Bahntrasse die früher Stadt und Strand unschön geteilt hat mit erheblichem Aufwand in lange Tunnelstrecken duch die Berge verlegt. Der alte Bahndamm ist nun ein moderner Radweg von San Remo bis S.Stefano Al Mare. So starten wir unsere Radtouren also erst mal direkt hinter dem Hotel auf dem Bahndamm mit Blick auf Meer ,Casino, Hafen und wunderschöne Strände welche im Sommer überlaufen, aber jetzt angenehm gering bevölkert sind. Der Bahndammradweg hat nur geringe Steigungen, stellt dadurch keine besondere Herausvorderung für Radler dar und bringt uns so schnell weiter. Es geht über Capo Verde und Bussana nach Arma di Taggia, bis wir den fast ausgetrockneten Fluss Argentina erreichen. Hier folgen wir dem Flusslauf Richtung Badalucco, wo wir erst einmal einen Rundgang durch die engen Gassen des mittelalterlichen Städtchen machen. Immer wieder fasziniert diese Architektur welche in sommerlicher Hitze viel Schatten bietet. Jeglicher moderner Autoverkehr muss draussen bleiben, denn hier ist nur Platz für Fussvolk und Zweiräder(Vespa und co.) Um die Langstrecken und Bergtauglichkeit des BionX Antriebes weiter zu testen, biken wir weiter bergauf immer mit Blick auf den Batterieladezustand, bis wir den nächsten wunderschönen Ort nach einem mit ca. 12% steilen Anstieg erreichen. Montalto Ligure soll mit ca.350m Höhe für heute unser höchstes Ziel sein. Wieder ein Mittelaterliches und noch verwinkelteres Städtchen, mit herrlichem Ausblick auf das Flusstal. Die nun folgenden Abfahrt zurück an den Küstenradweg geniessen wir mit flottem Tempo, wobei sich die Generatorbremse sehr effektiv nutzen lässt. Geringer Bremsbelagverschleiss, aber der Akku bekommt etwas Strom wodurch die Reichweite bis zu 15% verlängert werden kann. bei San RemoAltstadtBulls Sugar Maxin Montalto Ligure

Weiter auf dem Bahndammradweg fahren wir noch bis Riva Ligure um dann bei einem Espresso in einem der schönen Caffees neue Energie für den Rückweg zu tanken. Der Blick auf das Meer ist wieder fantastisch! Der Gegenwind auf dem Rückweg allerdings auch, aber auch hier macht der BionX Elektromotor Spass. Am Ende der Tour sind wir 78 km mit 377 Höhenmetern gefahren. Der Akku hat noch 10 km Restreichweite im Display angezeigt. Um diese Reichweite in solchem Terrain erziehlen zu können, bleibt man überwiegend auf der 1. der 4 Motorunterstützungsstufen mit 35% (beim PL 250 HT Antrieb). D.h. man bleibt sportlich aktiv, fährt nicht direkt dem unmotorisierten Radler davon, hat aber eine sehr angenehm spürbare Unterstützung wobei der Tretkraftsensor im BionX Hinterrad sehr effektiv arbeitet. Auch in weiteren extremeren Touren mit bis zu 15% Steigung konnte das System seine Stärken unter Beweis stellen. Auch hier hat es noch keinerlei Schwächen gezeigt. Ohne Motorunterstützung ist da nicht mit zu halten. Allerdings muss man natürlich auch immer den Akkuladezustand im Blick behalten, denn obwohl der Antrieb auch mit ausgeschaltetem Motor leich läuft, hat man ca.8,4kg Mehrgewicht zu bewegen.

flott bergaufText & Bilder: Patrick Meyer, Bettina Oberländer